00:00:04: Erich Frischenschlager,
00:00:05: dort komm!
00:00:12: Energie für Körper und Geist.
00:00:14: Der Bordkraft für dich und andere Menschen die mehr aus ihrem Leben machen wollen.
00:00:18: Hier geht's darum das Beste aus dir herauszuholen Aus deinem Körper, deiner mentalen Stärke Deine Ernährung Und deinem Lifestyle.
00:00:26: Und jetzt viel Spaß mit deinen Gastgeber.
00:00:39: Hallo und herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Episode heute.
00:00:43: Heute blicken wir tief in die Werkstatt unseres Gehirns, wir wissen längst das Bewegung Muskeln aufbaut aber wie formt sie eigentlich unsere Psyche?
00:00:53: Die moderne Wissenschaft zeigt uns heute faszinierende völlig neue Zusammenhänge zwischen biologischen Prozessen im Körper und unserer mentalen Leistungsfähigkeit.
00:01:05: Und wer könnte uns das besser erklären als mein heutiger Gast?
00:01:09: Er vereint das Beste aus zwei Welten, die viel zu oft getrennt betrachtet werden.
00:01:15: Erst Sportwissenschaftler und Psychotherapeut – ich freue mich riesig auf das Gespräch mit Michael Legner-Latzke!
00:01:23: Somit willkommen zurück zur Folge onehundertundsechzig meines Podcasts Energie für Körper und Geist.
00:01:31: Mein Name ist Erich Frischenschlager, ich freue mich, dass du wieder dabei bist und dass du mir deine Aufmerksamkeit schenkst!
00:01:38: Wie Bewegung, Gehirn, Psyche und mentale Leistungen beeinflusst?
00:01:42: Ist nicht nur Thema der heutigen Folge sondern auch ein Thema für eine tolle Fortbildung die wir bereit für Herbst geplant haben und die auch bereits ausgeschrieben ist.
00:01:53: Und die möchte ich dir jetzt kurz vorstellen!
00:02:02: Am Zweiundzwanzigsten September veranstaltet die BSBA Bewegungsakademie eine tolle Fortbildung mit dem Psychotherapeuten- und Sportwissenschafter Michael Legner Latzke zum Thema The Brain Effect, wie Bewegungen dein Gehirn, deine Psyche und mentale Leistung beeinflusst.
00:02:23: Wenn du Athletinnen ans Limit führst, Klienten coacht oder deine eigene Performance aufs nächste Level bringen willst dann brauchst du ein Upgrade deines Wissens was biologisch im Kopf basiert wenn der Körper arbeitet und wo die gefährliche Grenze der Überlastung liegt.
00:02:43: Diese Fortbildung bricht mit oberflächlichen Fitness-Weisheiten.
00:02:48: Du tauchst tief in die moderne Psychophysiologie ein Die biochemischen Prozesse, die Sportwissenschaft, Psychologie und Neurowissenschaft heute völlig neu verbinden.
00:03:01: Anstatt Bewegung nur als reinen Muskelreiz zu sehen, lernst du den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über Neurotransmitter, Hormone- und zelluläre Prozese kennen.
00:03:12: Du fährst aus erster Hand wie du dieses Wissen ganz konkret nutzt um die psychische Gesundheit, Resilienz und die kognitive Leistungsfähigkeit, bei dir selbst oder deinen Klienten langfristig und sicher
00:03:28: zu
00:03:28: steuern.
00:03:30: Du begreifst Bewegung als mächtiges Werkzeug für ein gesundes Gehirn- und mentales Stärke.
00:03:36: Damit sicherst du dir einen echten Wissensvorsprung und hebst deine psychophysische Kompetenz auf ein völlig neues Niveau!
00:03:44: Wenn du jetzt Interesse hast dann schaue auf bewegungsacademy.at.
00:03:49: Dort findest du alle Infos zur Fortbildung und auch den Link zu deinen reduzierten und limitierten Early Bird Tickets.
00:03:57: Ich freu mich, wenn Du dabei bist!
00:04:04: Das ist bereits die zweite hochkarätige Fortbildung im Herbst neben Patrick Meinhardt und Master Reef Payne Neurozentrietes Schmerzmanagement im Sport – ich bin sicher, dass einige von Euch bei einem oder sogar beiden dabei sein werden.
00:04:18: Aber jetzt freue ich mich aufs Interview und möchte recht herzlich Michael Legner, Platzgeber mir begrüßen.
00:04:24: Servus, Michael!
00:04:25: Hallo
00:04:26: Erich, danke für die Einladung.
00:04:28: Ich freue mich, dass du da bist.
00:04:31: Die Hörerinnen und Hörern kennen dich noch nicht und ich möchte am Anfang meine Gäste in mein Wenig vorstellen, dass man so ein bisschen einen Bezug kriegt mit wem was zu tun hat im Interview.
00:04:41: Magst du vielleicht ein wenig deine Arbeit als Coach, als Vortragender erklären wie du deinen Tag verbringst?
00:04:49: Und wo die Schwerpunkte deiner Arbeit liegen?
00:04:52: Ja, also ich arbeite eigentlich schon seit circa zwanzig Jahren als Sportwissenschaftler und Personaltrainer.
00:04:58: Und betreue hier einzelne Personen und Gruppen beim Reichen ihrer Trainings- und Gesundheitsziele.
00:05:05: Und im Laufe der Zeit habe ich mich dann immer mehr interessiert auch für die psychischen Auswirkungen von Training und hab dementsprechend noch eine Metall-Trainer Ausbildung gemacht und danach nach der Ausbildung zum Psychotherapeutin begonnen.
00:05:20: Das ist natürlich eine tolle Kombination.
00:05:24: Eines deiner Schwerpunkte ist so diese Wechselwirkung zwischen Bewegung und Sport einerseits, andererseits zwischen die Auswirkungen auf Psyche, mentale Stärke und aufs Gehirn.
00:05:35: Wo liegt denn da dein Fokus?
00:05:39: Ja wie du schon gesagt hast es ist tatsächlich ein sehr großes Feld.
00:05:43: ich möchte gar nicht festmachen an einem oder zwei Punkten sondern es ist einfach die Gesamtheit wenn man sich ansieht, wie körperliche Aktivität auf unsere Zelle wirkt.
00:05:54: Auf unserer Mitochondrien der ganze Hormon-Cocktail da ausgeschüttet wird.
00:06:01: Das ist einfach ein Riesensammelsurium an Auswirkungen und das ist einfach total spannend was man hier wirklich mit körperlicher Aktivität auch auf psychischer Ebene bewirken kann.
00:06:13: Wie ist denn so deine Herangehensweise?
00:06:15: Wenn du im Einzelcoaching bist Kutscht oder deine Athletinnen vorweg von der körperlichen Seite?
00:06:21: Oder machst du auch ganz gezielte psychischen Interventionen, die dann auch wieder Auswirkungen haben auf den Körper.
00:06:29: Also ich trenne da eigentlich relativ strikt.
00:06:33: also wenn sich jetzt Personen melden wirklich mit Trainingszielen Dann schaue natürlich dass wir auch prima diese Trainingsziele erreichen.
00:06:40: aber im Hintergrund spielen natürlich diese Themen wie schlechter Schlaf, Stressabbau vielleicht mal schlechte Stimmung, immer wieder eine größere Rolle und dementsprechend ist es wichtig auch auf diese Punkte einzugehen.
00:06:57: Und da kann man eben mit körperlicher Aktivität entgegensteuern was eher nicht so günstig ist dass wenn sie einer Person meldet die wirklich an eine psychische Erkrankung hat und dann sagt sie möchte rein durchs Training dieser psychischen Erkrankung quasi auflösen dass wir so nicht funktionieren.
00:07:19: Die Wechselwirkung auf die Psyche ist eher ein positiver Nebeneffekt in das körperliche Training mit sich bringt, kann man vielleicht so zusammenfassen aber wenn mal richtiger Problem oder psychisches dann kann das körpertliche Training unterstützen aber nicht als einzige Therapie vielleicht hier angewendet werden.
00:07:38: Genau, ich sehe das so als Eckpfeiler.
00:07:40: Einfach als Ergänzender ganzheitlicher Ansatz, dass man zur Zygotherapie ergänzt sind sollte mich sicher natürlich auch gesunde ernähren und natürlich auch gesund bewegen an der frischen Luft sein einen ausreichenden Schlaf haben und dieses ganze Sammelsurium versuche ich eben durch meine Tätigkeit zu unterstützen.
00:08:02: Hast du da auch oft mit Glaubenssätzen zu tun?
00:08:05: die für den einzelnen Athleten vielleicht nicht förderlich sind und die man dann ein wenig zurechtdrücken muss, um dann wieder mehr mentale Leistung zu bringen?
00:08:19: Ja, da hast du natürlich vollkommen recht.
00:08:21: Also ganz viele Personen oder jeder von uns hat einfach festgefahrene Glaubenssätze, die sich so im Laufe des Lebens entwickelt haben.
00:08:28: Und da ist es natürlich ganz spannend ein bisschen zu hinterfragen damit diese Sachen nicht alle so fest gefahren sind und mal ein bisschen flexibler wird in seinem Denken.
00:08:38: Und das unterstützt dann natürlich auch beim Mental-Training zum Beispiel, dass wenn man also nicht nach Niederlagen oder Leistungsdagnationen... Dass es hier dann trotzdem weitergehen kann.
00:08:52: positiv, natürlich!
00:08:54: Ein so englaubenssatz ist mir eingefallen aus meiner Kindheit, als ob ihr immer wieder einmal gehört einen Indianer kennt keinen Schmerz.
00:09:00: Also, wenn man sich verletzt hat oder so, da musste man als junger Pop halt extrem tough
00:09:05: sein.
00:09:07: Ja genau, also das wäre ein Glaubenssatz den ich jetzt nicht sonderlich förderlich finde klarerweise.
00:09:14: Aber ja da sind eben solche Dinge die man von Kindesbeinern anhört dann verinnerlicht und das ganz gut ist dass vielleicht dem frühen Erwachsenenalter mal beginnt zu hinterfragen.
00:09:25: Gehen wir vielleicht ein wenig tiefer rein in die Wechselwirkungen von Bewegung und Psyche?
00:09:31: Wo siehst denn du hier so ganz große Felder wo man reinschauen soll unbedingt oder welche Zusammenhänge man hier wissen muss.
00:09:40: Also ich finde es ganz spannend, dass man hier eben auf verschiedenen Ebenen wenn man jetzt aus der von einer sportlichen Seite andenkt und dann die an den verschiedenen Sport- und auch schon Fähigkeiten denkt Ausdauer Kraft Training Beweglichkeit beispielsweise das sich wirklich mit den verschiedenen verschiedenen Fähigkeiten auch unterschiedliche Dinge unterschiedlicher Hormone an Regen kann, dass sie produziert werden und dann kann man da entgehend eben auch unterstützen beim Training arbeiten.
00:10:12: Ich habe erst kürzlich eine Folge gemacht über die Apotheke im Körper über die Myokine.
00:10:18: Da gibt es ja jetzt schon ganz viele, die schon ein weniger forscht sind.
00:10:21: Viele sind aber noch nicht erforscht und da hofft man sich noch ganz viel!
00:10:26: Ein Myokin, was besonders für die Gehirn gesund wird und fürs Nervenzellenwachstum ganz viel macht ist das BDNF.
00:10:35: Versuchst du durch Sport so einzelne Myokine zu generieren oder verlässt du dich da einfach auf den gesamten Prozess, auf dem Mix der da passiert?
00:10:49: Ja, es ist natürlich schwierig das jetzt festzumachen genau auf einem einzigen Stoff.
00:10:53: Weil wenn wir in Bewegung kommen dieser ganze Hormoncoctail in Gang gesetzt wird und wir das weniger auf einmal einziger Hormone oder Neurotransmitter festmachen können.
00:11:06: aber es ist zum Beispiel ganz entscheidend so wie du gerade den BDNF erwähnt hast dass diese zum Beispiel unseren Neuronen schützt vor zu viel Stress und eine Person sehr gestresst ist, dann kann ich natürlich versuchen mit dem Wissen diese Person zu unterstützen oder auch der trainierenden Person das mitzuteilen.
00:11:30: Das sind nicht nur quasi jetzt durch Ausdauer-Training und Krafttraining eine Verbesserung ihrer physischen Komponente kommt sondern dass sich da auf ganz viele verschiedene Ebenen was tut und sie auch einen schützenden Faktor für ihr Hirn sozusagen produziert.
00:11:44: gerade
00:11:46: Würdest du das Serotonin auch einordnen in deiner Arbeit?
00:11:51: Ja genau, das Serotonin genauso wie das Dopamin und die Endorphine sind hier natürlich auch weitere Hormone- und Neutransmitter, die da freigesetzt werden.
00:12:05: Und in Summe macht man dieses positive Gefühl aus was meistens durch körperliche Aktivität entsteht.
00:12:15: Warum ist es eigentlich so wichtig, dass man genug Serotonin im Gehirn verfügbar hat?
00:12:21: Ja das ist prinzipiell wichtig weil das Serotonín für unsere innere Ruhe und für unsere Zufriedenheit zuständig ist.
00:12:29: Und dies kann ich natürlich durch körperliche Aktivität dann unterstützen.
00:12:33: Gerade beim Serotoniin ist es so, dass es hier vor allem um zyklische Bebegendungen geht.
00:12:38: Das heißt zum Beispiel Laufen, Schwimmen oder auch Wandern geht gerade an der frischen Luft in der Sonne, dass das fördert vor allem die Serotoninausschüttung.
00:12:49: Und was ganz spannend ist finde ich beim Serotonin, dass es das Serotoninen an sich im Gehirn nicht selbst produziert werden kann sondern dafür braucht man ja die Aminosäure tryptofan.
00:13:03: und erst wenn das Tryptofaan durch die Blutierenschranke in den Gehirnen angekommen ist dann kann serotonin produzieren werden.
00:13:11: Wir können diese positiven Effekte wahrnehmen.
00:13:15: Genau, also ganz wichtig und da kann uns aus der Training eben auch dabei helfen mehr Serotonin ins Gehirn zu bringen.
00:13:23: über die Plotierschranke wenn wir in den Fettstoffwechsel kommen.
00:13:27: dann du hast erwähnt den Bodenschaustoff dopamine.
00:13:33: warum ist er so wichtig?
00:13:36: Dopamin fördert unser Belohnungssystem und unseren Antrieb.
00:13:40: Das heißt, wenn wir während der Aktivität weiterhin motiviert bleiben in Team-Sportarten ist es auch ganz spannend, wenn zum Beispiel ein Tor erzielt wird dann quasi geht durch die ganze Mannschaft sozusagen einen Dopaminschub und das fördert weiter die Motivation.
00:13:59: Ja, Dopamin ist ja ganz ein wichtiger Bodenstoff den wir nicht nur im Sport brauchen sondern auch im Beruf und im Alltag.
00:14:06: Und wenn wir dazu wenig haben, dann werden wir eher Antriebs los und haben wenig Punch unsere Ziele zu erreichen.
00:14:14: Gibt es eigentlich noch weitere Bodenstoffe von denen du sagst?
00:14:18: Ja, wenn die zu kurz kommen, dann hat das verdahle Folgen für unseren Körper.
00:14:24: Also es gibt das Anandamid – das ist vielleicht nicht so bekannt -, dass wird aktiviert.
00:14:31: Wenn wir körperlich aktiv sind, dann wird das körpereigene Cannabinoidsystem angeregt Und dann kommt zur Ausschüttung von Anandamit aneinander, kommt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet Glückseligkeit.
00:14:46: Und das heißt so wie der Name schon sagt führt dieses Hormon zu Glücksgefühlen, wirkt angstlindernd und hat schlussendlich eigentlich auch die größte Wirkung bei dem sogenannten Runners High was wir umgangssprachlich auch kennen.
00:15:04: Früher wurde das eher dieses Run-as-High in Endorphinen zugeschrieben, aber man ist drauf gekommen durch Untersuchungen.
00:15:11: Wenn man die Endorphine blockiert also die Rezeptoren für den Endorphiner, dass es trotzdem zu diesen Run-As High kommt.
00:15:18: Also können sehr endorphine alleine nicht sein und anscheinend ist dieses Anand am Miet vor allem hier verantwortlich.
00:15:29: in Kombination natürlich ja.
00:15:32: Kann man den Spiegel von anderen Mietern durch Ausdauer-Training unterstützen?
00:15:37: Ja, genau.
00:15:38: Das ist vor allem.
00:15:39: durch Erwobeausdauerbelastung wird das in den selben Branen von Muskelgewebe und Gefäßsystem produziert.
00:15:46: Und es gelangt dann wieder über die Blutierenschranke ins Gehirn und entfaltet dort seine Wirkung.
00:15:53: Du hast in unserem Vorgespräch auch erwähnt, dass Bewegungen und Sport Auswirkungen auf unser Bauchfett hat.
00:16:01: Kannst du das ein wenig erklären, wie es genau zusammenhängt?
00:16:06: Ja, genau!
00:16:07: Das ist ein ganz spannender Punkt.
00:16:09: Hier gibt's einen Bidirektionalen Zusammenhang.
00:16:12: D. h., einerseits hat das Bauchfed auswirken und die Psyche hat auch auswirkend auf das Bauchtfett.
00:16:18: Ich kann da gerne näher drauf eingehen.
00:16:21: Wenn wir beispielsweise mit dem BauchFed anfangen... Ein Bauch Fett an sich ist nicht einfach ein reines Speicherorgan sondern Es ist ein ganz stoffwechselaktives Organ.
00:16:34: Nicht umsonst ist es natürlich bekannt, je mehr Bauchfett man hat, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit für diverse Herz-Kreislerverkrankungen.
00:16:42: und man ist jetzt darauf gekommen dass das Bauchfed vermehrt Zytokine ausschüttelt und damit Entzündung einem Körper anregt.
00:16:50: und damit hat man ständig leichte chronische Entzünden im Körper.
00:16:54: und dann passiert folgendes Diese Entzündungen und die Zytokine wandern über den Blutkreislauf zu Blutierschranke.
00:17:05: Und dann können sie diese Blutierenschranke lächerig machen, du kennst vielleicht das Liege-Gad-Zyndrom?
00:17:11: Das ist der lächerige Darm, dass Entzüdungen in den Darm kommen aber es gibt auch das Liegebrain.
00:17:17: Das heißt dieser Blutieren schranke wird lächerlich und dann gelangen diese Zytokenen an den Zündungen ins Gehirn zu Neuro-Inflammationen und das kann dann zu Depressionen führen, Antriebsmangel.
00:17:31: Das heißt unsere Züge negativ beeinflussen.
00:17:34: Das heisst stark übergewichtige Personen oder adipöse Menschen die haben eine höhere Neigung zur neurodegenerativen Erkrankungen?
00:17:45: Kann man das so zusammenfassen?
00:17:48: Das ist korrekt!
00:17:50: da einfach durch dieses vermehrte Stoff exaktive Bauchfett einfach die Entzündungsparameter ständiger erhöht sind.
00:17:59: Und das wirkt sich dann natürlich auch auf Stimmung und mentale Gesundheit aus, klarerweise?
00:18:04: Genau!
00:18:06: In eine andere Richtung findet auch etwas ganz Spannendes statt.
00:18:09: wenn wir ständig unter Stress stehen, d.h.
00:18:12: unter Dauerstress beispielsweise wird ständig Cortisol ausgeschübtet Und das versetzt den Körper, also evolutionsbedingt in einer Kampf- oder Fluchtsituation.
00:18:22: Das ist ja prinzipiell eine gute Sache weil dann werden die Energieträger mobilisiert Fettsäuren und Glucose und auch der Speicherhormon Insulin.
00:18:33: Und das Problem ist aber wenn wir weiter dann in der Inaktivität verharren, dann wären diese Energieträgern nicht verstoffwechselt.
00:18:40: D. h., diese Fettsaueren, diese Glucosen zirkuliert in unserem Kreislauf und da das Bauchfett besonders viele Cortisol-Rezeptoren hat, wandert das Cortisol am liebsten wieder zum Bauchfest hin.
00:18:56: Also im Bauchrahmen.
00:18:58: dort werden dann Enzyme aktiviert die die Einlagerungen von Fettsäuren fördern und so lagern sich dann die Fettsahen wieder vor allem im Baachraum an Und die Glucose, die nicht verbraucht wird, wird in der Leber umgebaut zu Fettmolekülen und lagert sich dann ebenfalls im Bauchraum an.
00:19:20: Das heißt, in Summe wenn man einen Langzeitstress hat ist man noch eher anfällig für erhöhtes Bauchfett?
00:19:28: Genau!
00:19:28: Und das kann auch sein dass man eigentlich gar nicht so einen erhöhten Körperfettanteil hat.
00:19:35: aber die Fettverteilung ist dann so, dass es mehr Richtung Bauchfed geht weil da eben vor allem diese Cortisolrezeptoren vermehrt vorhanden sind.
00:19:45: Ist es auch gleichzusetzen mit dem Faktor Skinny Fat, das heißt Personen die eigentlich gar nicht dick ausschauen aber die trotzdem einen viel zu geringen Muskelanteil haben und einen zu hohen Fettanteil?
00:19:58: Ja ich glaube dass das eher ein anderer Punkt ist weil da ist einfach viel zu wenig Muskelmasse vorhandenen bei den Skinny fat Personen.
00:20:10: Aber wenn eine Person quasi unter Dauerstress leidet, ist jeder Punkt dass diese Fettsäuren wirklich vor allem im Bauchraum einlagern.
00:20:19: Obwohl in der Gesamte die Person eigentlich gar nicht viel mehr Körperfett hat als andere Personen.
00:20:25: Also einen treuflischen Kreislauf.
00:20:27: Wenn man zu viel Stress hat generiert man mehr Bauchfett und wenn man mehr bauchfet hat dann neigt man wieder mehr zur neu rot degenerativen Erkrankung.
00:20:35: Ja, können wir mal einen kleinen treufelskreis sprechen?
00:20:38: Aber wichtig das zu wissen, damit man eben Langzeit Stress hier auch gleich einmal eliminiert.
00:20:44: Soweit es geht aus dem Alltag.
00:20:47: Wichtig!
00:20:48: Ein wichtiger Punkt glaube ich in diesem Zusammenhang und auf diese Wechselwirkungen ist die Rolle der Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle.
00:20:56: Auch hier gibt's Wechselwirkungen.
00:20:58: Möchtest du dir mal ein wenig eingehen?
00:21:01: Ja sehr gerne.
00:21:02: also.
00:21:02: die Mitochen sind eine ganz spannende Zellorganel in unseren Zellen.
00:21:07: Wir haben auch sehr viele davon.
00:21:09: Zirka pro Zelle befinden sich drei bis vierhundert Mitochondrien und die machen ca.
00:21:13: zehn Prozent um das Körpergewichtsaus.
00:21:15: Also wir haben wirklich sehr, sehr vieler Mitochen.
00:21:18: Und vor allem im Sportbereich sind die Mitochanterien bekannt für die Eerobe-Energiebereitstellung.
00:21:25: aber sie haben noch mehr Funktionen.
00:21:28: Sie steuern den Calciumspiegel, sind beteiligt an der Wungheilung am Immunsystem und auch bei der Produktion von Cortisol- und Oestrogen.
00:21:38: Das heißt, sie haben wirklich sehr viele Funktionen.
00:21:41: Und Sie sind die entscheidenden Energiegeber für unser Gehirn.
00:21:46: Wir können durch unsere Lebensstilfaktoren die Gesundheit ermitteln mit einer anderen starken Einflussung.
00:21:54: D.h.,
00:21:55: hier wirkt zum Beispiel Schlaf, Ernährung, Stress und natürlich auch körperliche Aktivität auf diese Mitochondrien-Funktion.
00:22:05: Und es wurde jetzt in Studien nachgewiesen, dass Personen mit psychischen Erkrankungen eigentlich so gut wie immer mitochontriale Funktionsstörungen aufweisen.
00:22:18: und wenn man eben mitochenreale Funktionen aufweist kann man hier wieder als eine Säule durch körperliche Aktivität entgegenwirken Weil es ist ja bekannt, dass sportliche Personen einfach mehr und größere Mitochondrien haben.
00:22:37: Und das natürlich ein deutlicher Effekt von Ausdauertraining ist.
00:22:43: Hier können wir auch unterscheiden zwischen moderaten und intensiven Ausdauertraining.
00:22:48: ModeratemausdauerTraining wird vor allem die Anzahl und die Größe gefördert der Mito Chondrien und durch intensives Ausdautraining wird vor allem die Qualität gefördert, also die Effizienz der Mitochondrien.
00:23:03: Genau!
00:23:05: Und man darf jetzt aber nicht den Fehler begehen und sich denken okay, jetzt führe ich jeden Tag ein hoch intensives Intervalltraining durch um meine Mito-chondren effizienter zu machen weil hier kann es noch wieder passieren wie wir wissen aus der Sportwissenschaft, also zu häufiges intensives intervallTraining schädigt dann wieder meine Mitochondrieren, weil die Regeneration natürlich auch einen ganz großen Stellmarkt hat.
00:23:33: Das heißt, die Inaktivität ist ungünstig und zu intensiv ist auch wieder ungünstiger.
00:23:38: Aber alles dazwischen dikt sich positiv aus auf den Mito-chondrien Funktionen.
00:23:44: Genau das ist ja ein Fehler, denn sehr viele Leistungssportler oder so Hobbyleistungssportler machen wenn sie sich vorbereiten für einen Event oft zu viel machen und dass der Stress, der das mit sich bringt an die positiven Begleiterscheinungen von einem Training eigentlich dann nicht nur nicht auftreten lässt sondern dass es man sogar selbst sein Körper torbetiert und sein Gehirn auch.
00:24:12: Ja genau!
00:24:12: Das ist natürlich... also das ist aber in den letzten Jahren hoffentlich zu den meisten Hobby-Hobbesportlern schon durchgedrungen, dass die Regeneration einfach einen immens hohen Stellenwert
00:24:25: Genau.
00:24:26: Vielleicht nur zur Erklärung für die Hörerinnen und Hörern, die Mitochondrien sind ja wichtig für unser ATP-Produktion also für unseren Energieträger eigentlich den unsere Muskeln verstoffwechseln können?
00:24:38: Genau!
00:24:39: Und weil wir eben im Gehirn sehr viel Energie benötigen haben die Metochondren gerade in Gehirnen ebenfalls eine wichtige Funktion.
00:24:48: Und wenn dann der Gehirnstoffwechsel sozusagen beeinträchtigt ist durch eine nitochondriale Funktionsstörung, kann das zu vermehrten Ängsten Depressionen oder beispielsweise auch Schizophrenie führen.
00:25:01: Thema Freiradikale im Körper gibt es ja auch einen Connex mit dem Métrochondrien soweit ich weiß.
00:25:09: also je qualitativer Métrogondren arbeiten und die mehr wir davon haben desto besser ist der Umgang des Körpers auch mit den freien Radikalern dass sie wieder abgebaut werden.
00:25:17: Kann man das so stehen lassen?
00:25:20: Ja.
00:25:20: Das können wir so stehenlassen, denke ich.
00:25:22: Vielleicht magst du noch kurz auf die eingehen, warum sind Freiradikale eigentlich nicht förderlich im Körper?
00:25:29: Warum sollte man sie wieder rausbringen?
00:25:32: Freiradiakale sind quasi schädlich, weil sie unsere DNA, unsere Zelle ja quasi schädigen und das kann dann quasi zu diversen Problematiken Erkrankungen führen.
00:25:44: Genau also es geht bis ins Erbgut rein wo freie Radikale angreifen können, wenn sie nicht wieder entsorgt werden.
00:25:53: Wichtiger Punkt mit Trochon-Ränder, damit wir genug ATB produzieren fürs Gehirn für den Körper für unsere Muskulatur.
00:26:00: aber auch der Punkt die Herz-Hirnachse ist sehr interessanter.
00:26:05: Auch hier gibt es Wechselwirkungen zwischen Bewegung und Psyche.
00:26:08: Ja genau, die Herz Hirnachsee Das ist eine ganz spannende, so wie auch die Knochen hier in der Achse.
00:26:12: Vielleicht wollen wir auf die später auch noch reingehen aber zuerst mal auf die Herz-Hier-Achse.
00:26:18: Also man ist jetzt darauf gekommen dass das Herz nicht einfach nur eine reine Pumpe ist sondern eigentlich auch einer Hormon produzierenden Drüse und vor allem durch Ausdauer-Training wissen wir wie das Blutvolumen erhöht Und es gibt einen leistungsbedingten Blutdruckanstieg.
00:26:36: Das heißt, unser Herz wird stärker ausgedehnt und sieht sich zusammen.
00:26:40: Dadurch durch diese Ausdehnung der Herzwände wird ein Hormon ausgeschüttet das ANP, das atriale natrioretische Deptid.
00:26:50: Und wenn sich das dann eben wieder im Blutkreislauf befindet kann es ins Gehirn gehen oder geht es eben ins Gehirn und hat dort diverse Effekte d. h., dass wirkt sie positiv auf die Stimmung aus, wirkt sich angstlösend aus.
00:27:05: Und man hat doch ganz spannend in Studien nachweisen können, dass Personen mit einem höheren ANP-Spiegel im Blut auf experimentell ausgelöste Panikattacken erst später reagieren.
00:27:18: Das heißt es ist wirklich auch zum Thema Angst spielt dieses ANP eine große Rolle.
00:27:25: Ursprünglich dachte man das ANP ist hauptsächlich für den Wasserhaushalt und für den Blutdruck zuständig.
00:27:32: aber Ja, in der Wissenschaft geht es halt immer weiter und man hat jetzt auch eben diese psychischen Auswirkungen herausgefunden.
00:27:43: Und den IMB-Spiegel kann ich auch durch Ausdauertraining dann
00:27:47: anheben?
00:27:47: Genau, korrekt!
00:27:48: Vor allem durch Aus dauertraining weil entweder eben durch kurzes intensives oder längeres moderates Ausdauertrainig wird das Blutvolumen gesteigen.
00:27:58: unser Herz muss mehr pumpen und dient sich mehr aus und dadurch durch dieses ausdienende Herzwende dann wird dieses ANP produziert.
00:28:08: Du hast die Knochenhirnachse auch noch angesprochen, auf die wollen wir auch noch eingehen?
00:28:14: Ja, klar!
00:28:14: Die Knochirnachsel ist finde ich ganz spannend.
00:28:19: Wir wissen ja, dass durch Krafttraining oder durch Sprünge oder Laufen die Muskeln dem Knoche einen mechanischen Stress zufügen.
00:28:33: Prinzipiell sind das alles Interventionen, die bei Osteobrose einen sehr hohen Stellenwert haben.
00:28:39: Weil durch diese Erschütterungen und diesen mechanischen Stress auf den Knochen ausgelöst wird, die osteoplasten,
00:28:48: d.h.,
00:28:49: die knochenaufbauenden Zellen vermehrt ausgeschüttet werden.
00:28:52: Und jetzt hat man herausgefunden, dass die Osteoplasten dann ein Hormone erschütten, sogenannte Osteokalzin.
00:28:59: Dieses Osteo-Kalzin geht auch wieder ins Blut gelangt dann wieder ins Gehirn und hat dann auch positive Auswirkungen auf die Stimmung, wirkt antidepressiv.
00:29:12: Und hat eben positive Auswirken an unsere Psyche.
00:29:16: Das heißt unser Knochen ist nicht nur wie in der Lehre beschrieben wird als passiver Bewegungsapparat sondern es ist eigentlich in dem Sinne auch wieder aktiv weil er Hormone produziert und ausschüttelt.
00:29:30: Ja sehr spannend einerseits meine Herzhirnachse, einerseits eine Knochenhirn-Achse und beides hilft uns das wir Psyche und Gehirn gesund halten.
00:29:39: Haben wir jetzt noch auf etwas Wichtiges vergessen was deiner Meinung noch fehlt?
00:29:45: Ja spannend sind vielleicht noch die Endorphine, den haben wir vor kurz erwähnt.
00:29:49: Die endorphine denn wurde ja früher dieses Runners High vor allem zugeschrieben Und diese die endorphina wären werden ausgeschüttet vor allem durch durch intensivere Belastungen.
00:30:03: Das heißt, wenn ich ermüde, wenn Laktate entsteht oder Stoffwechselprodukte anfallen, dann signalisiert das meinem Gehirn es sind Schmerzen da und es ist sehr anstrengend.
00:30:16: Ich muss gegensteuern und deswegen werden die Endorphine ausgeschüttet.
00:30:20: Das ist ein körperer eigenes OPUI-System.
00:30:23: Das heisst eigentlich körperergene Schmerzmittel sozusagen.
00:30:28: Und diese Endorphinen gelangen über das Nervensystem zum Rückenmark und blockieren dort die Schmerzreize-Waterleitung.
00:30:38: Das heißt, wenn man trainiert und merkt es brennt schon, es tut weh ich muss noch länger durchhalten dann fährt vor allem diese Endorphinproduktion hoch und hilft uns quasi hier wieder länger durch zu halten.
00:30:56: Ich denke dass kommt auch aus der Evolution heraus.
00:30:59: Dort sind wir sehr viel gegangen zwanzig Kilometer am Tag in Durchschnitt, manchmal muss man sogar Klimazonen wechseln und da ist es natürlich gut wenn man Schmerzen ertragen kann.
00:31:10: Wenn man schmerzen aushalten kann weil es daher um's überleben gegangen ist.
00:31:15: Michael, wenn jetzt ein Patient zu dir kommt der leichte psychische Beeinträchtigung hat Wie gehst du vor?
00:31:24: Welchen Sport?
00:31:25: oder hast du da einen körperlichen Ansatz, wie du hier vielleicht Abhilfe schaffen kannst.
00:31:32: Ja also mein Ansatz ist immer der, dass sich die Person dort abholen wo sie gerade ist.
00:31:39: Das heißt grad bei beispielsweise Depressionen oder Burnout ist es ganz wichtig das ihr die Tagesverfassung extrem unterschiedlich sein kann.
00:31:48: und dann würde ich jetzt wenig Sinn machen, dass ich einen vorgefertigten Trainingsplan habe und den einfach versuche langfristig auf Krampf durchzuproxen.
00:31:58: Sondern es ist wirklich immer wichtig im Hier-und-Jetzt wie geht's der Person heute?
00:32:03: Wie ist der Stresslevel heute oder die Motivation heute?
00:32:06: Und dementsprechend mit sanften Bewegungen anfangen.
00:32:11: Ich sage jeder Bewegung ist besser als keiner weil wir vorher schon kennengelernt haben, gerade das BDNF und der Serotonin wird auch schon beim Spazierengehen beispielsweise frage setzt.
00:32:25: Genau!
00:32:26: Ich glaube spazieren gehen kann wirklich jeder und das hat schon enorme Effekte – das weiß man ja auch aus Studien.
00:32:33: Und das Ziel muss natürlich immer sein dass man dann dessen wenig steigert, dass mal länger spaziert geht und dass man vielleicht sogar den Puls und die Sauerstoffaufnahme ein wenig steigt wie beim Radfahren zum Beispiel oder bei wenn man Intervalle macht mit den weniglaufen, mit leistenlaufen?
00:32:50: Korrekt.
00:32:50: Das zielt auf jeden Fall durch diese ganz sanfte Bewegungs-Einführung das natürlich dann langsam zu steigern vielleicht ein extensives Intervalltraining und hier die Ausdauer mal super bessern und man kann natürlich ganz sanftige Gäftigungsübungen machen oder gerade Beweglichkeits-Training.
00:33:09: darüber haben wir jetzt auch noch nicht gesprochen.
00:33:11: Statische Stänen wiegt sich ja auch vor allem auf das vegetative Nervensystem aus.
00:33:16: Das heißt, es beruhigt uns, wenn Personen sehr gestresst sind, ganz hinbildig sind würde jetzt z.B.
00:33:23: statische Stähnen den Parasympathikus aktivieren.
00:33:29: D.h.,
00:33:30: wir würden uns einfach beruhigen und hier auch einen Benefit haben.
00:33:35: Also ich denke sobald eine Person ansatzweise bereit ist sich zu bewegen und man hat ja ein paar Tricks auf Lager als Trainer oder Trainerin, kann man hier auch schon etwas bewerkstelligen.
00:33:52: Stichwort ist auch der Vargosnerv in dem Zusammenhang, den wir beim Tänen oder beim Yoga auch sehr gut aktiviert haben, aber auch verkutzen erst jetzt erfolgt.
00:34:03: zu diesem Thema also da kann man sich gerne reinhören Wie wichtig ist jetzt eigentlich die Regelmäßigkeit?
00:34:10: Habt man diese Effekte auch schon von einem oder zweimal spazieren gehen, oder dauert es dann doch ein wenig, dass man vielleicht über mehrere Wochen machen muss um einen wirklichen Effekt zu merken.
00:34:22: Also um einen langfristigen Effekt so erzielen sollte man schon mehrere Wochen, ich sage mal acht bis zwölf Wochen wirklich regelmäßig aktiv sein.
00:34:31: Das soll aber nicht heißen das eine einzelne Trainingseinheit nichts bringt.
00:34:35: also jeder einzelne Trainingseinheit Förder schon diese Homeproduktion und hat positive Effekte.
00:34:41: Aber wirklich nachhaltig wird es natürlich erst nach mehreren Wochen, wenn das Training dann auch regelmäßig durchgeführt werden kann.
00:34:49: Vor circa einem Jahr hatte ich ein tolles Interview mit dem Psychologen Manfred Spitzer aus Ulm, den kennst du sicher?
00:34:57: Und der kommt ja viel mit Vorträgen herum und sein Thema war die positiven Einflüsse von der Natur auf die Psyche des Menschen.
00:35:08: Jetzt meine Frage an dich, würdest du jetzt gerade im Frühling eher ein Outdoor-Training empfehlen oder ist es egal deiner Meinung nach ob man hier indoor oder outdoor arbeitet?
00:35:19: Wie ist da deine Einschätzung?
00:35:23: Das würde ich für jeden Fall sagen und jetzt natürlich im Frühjahr wenn es schön ist, ist Überwindung leicht auch Training-Outdoor durchzuführen.
00:35:33: aber ich würde sagen Training bei jedem Wetter draußen hat einen positiven Benefit auf unsere Psyche, weil wenn man sich mal überwunden hat und auch bei Wind und Regen hinausgeht und dann körperlich aktiv ist.
00:35:47: Ist das von der Hormonerschüttung einfach ein sehr befriedigendes Gefühl, so was getan zu haben?
00:35:55: Nutzt du auch Sporttouren oder andere Gadgets um Trainings zu trecken und um Zahlen zu generieren und Training messbar zu machen?
00:36:06: Also ich glaube schon, dass es was bringt.
00:36:09: Ich persönlich arbeite nicht wirklich damit weil ich eher hier mit der Tagesverfassung der Personen mich gerne beschäftige im Hier und Jetzt.
00:36:23: aber das gibt ja natürlich ganz tolle Tools.
00:36:26: Man könnte die Herzfrequenz variabilität messen man könnte den Ruhepuls in der Früh messen um zu schauen wie schaut's mit einem Stresslevel aus?
00:36:35: Aber gerade wenn es beispielsweise um depressive Verstimmungen geht, wäre zum Beispiel auch eine interessante Möglichkeit ein Gefühlstaggebuch zu führen.
00:36:44: Dass man sagt wie geht's einem vor dem Training oder nach dem Training?
00:36:48: Man könnte immer wieder nachschauen und dann sieht man hoffentlich dass es mir nach dem training immer besser ging.
00:36:55: Und das kann auch wieder ein Motivationsfaktor sein doch quasi aktiv zu werden.
00:37:02: Ja, da gibt es auch eine tolle Studie aus Kalifornien zu diesem Thema.
00:37:07: Mit über einer Million Probanden hat man gemessen ob der Fitnesszustand von Jugendlichen korreliert mit kognitiven Leistungen und dort haben wir die Jugendlichen erst einmal eingeteilt in Fitnessstufen nach einem motorischen Test und dann habe ich den Stanford Achievement-Test gemacht mit mathematischen Aufgaben und Leseaufgaben.
00:37:31: Eindeutig gesehen, dass die Leistung über die Sex Fitness Levels ansteigt.
00:37:37: Also in allen beiden Bereichen in Mathematik und in Lesen.
00:37:40: Und man hat gesehen... ...dass die Interventionen also wenn der Lern-Input direkt nach dem Sport kommen ist mehr wirkt als wenn er erst stunden später kommt.
00:37:50: Diese zeitliche Komponente hat auf jeden Fall auch noch einmal eine Auswirkungen auf das Lernen und auf die Konzentration.
00:38:00: Das würde Ihnen so einen Sinn machen Weil natürlich durch das Training die Durchblutung der Gehirnstoffwechsel angeregt werden.
00:38:07: Und wenn eine Gehirnsstoffwechsel Angeregt wird, dann steigen natürlich auch meine kognitiven Fähigkeiten.
00:38:13: Das geht soweit dass in den USA beispielsweise Meetings abgehalten werden schon im Gen weil einfach Personen kreativer sind, aufnahmefähiger sind und hier einfach die Aktivität einen riesigen Benefit hat für unsere kognitivem Fähigkeit.
00:38:30: Ich kann das nur bestätigen aus meinem Arbeitsalltag, weil ich vor dem Computer nicht sitze.
00:38:35: Ich habe einen Städtisch und der ist eigentlich immer oben.
00:38:39: Und das fällt mir leichter – nicht nur beim Podcasten, beim Sprechen.
00:38:43: Da hat man ja auch eine bessere Körperhaltung wenn man steht sondern auch beim Arbeiten und ich merke das direkt.
00:38:51: Ich hoffe dass unsere Hörerinnen und Hörern jetzt auch viel mitgenommen haben aus dem Gespräch mit dir.
00:38:58: Wenn ihr euch jetzt noch neugierig geworden seid auf nochmal Inhalte, wie man mit Bewegung Psyche gehieren und mentally stärker Vordermann bringen kann dann lade ich euch einem im September demnach dabei zu sein bei der Vorbildung mit Michael Legner-Latzke.
00:39:15: Ich bedanke mich für das tolle Gespräch und wünsche dir alles Gute.
00:39:18: wir sehen uns im Herbst!
00:39:20: dann
00:39:40: abonniere meinen Podcast auf iTunes oder Spotify.
00:39:44: Oder du besuchst mich auf meiner Website erichfrischschlager.com.
00:39:49: Ich freue mich
00:39:49: auf jeden
00:39:50: Fall, auf ein Wiederhören mit dir!
00:39:52: Also macht das Beste aus deinem Tag Tschüss und Servus aus Katz.