Energie für Körper und Geist!

Energie für Körper und Geist!

Transkript

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00:00:04: Frischenschlager dort kommen.

00:00:12: Energie für Körper und Geist,

00:00:14: der Podcast für dich und andere

00:00:15: Menschen die mehr aus ihrem Leben

00:00:17: machen wollen.

00:00:18: Hier geht es darum

00:00:19: das Beste aus dir herauszuholen Aus deinem Körper Deiner mentalen Stärke Deine Ernährung Und deines Lifestyle.

00:00:26: Und jetzt viel Spaß mit deinen Gastgeber Erich

00:00:29: Frischenschlag.

00:00:40: Ja willkommen zurück meine Lieben.

00:00:43: dem Podcast Energie für Körper und Geists.

00:00:49: Peak Performance, also Höchstleistung auf Knopfdruck wird oft mit harter Arbeit und purem Bildern verbunden.

00:00:57: Mein heutiger Gast beweist tatsächlich das Gegenteil.

00:01:01: Warre Stärke entsteht durch innere Leichtigkeit und durch richtige

00:01:04: Steuerung

00:01:05: der eigenen Gedanken.

00:01:08: Schon Galileo Galilei hat gesagt man kann einem Menschen nichts beibringen Man kann ihm nur helfen es in sich selbst zu entdecken.

00:01:17: Und genau das ist das Leitmotiv meines heutigen Gastes.

00:01:21: Ich spreche heute mit der Mentaltrainerin und Sport- und Arbeitspsychologin Kerstin Iveren.

00:01:28: Sie trainiert nicht nur Profisportlerinnen und Führungskräfte, sondern sie hilft auch Musikerinnen und Musikern ihr Lampenfieber in pure Peakperformance zu verwandeln!

00:01:41: Wir sprechen heute darüber Wie wir mentale Stärke wie einen Muskel trainieren können, warum Druck manchmal auch im Privileg

00:01:48: sein kann

00:01:49: und wie wir mit mehr innerer Leichtigkeit durch stressige Zeiten navigieren.

00:02:18: Mit Patrick Maynard zum Thema Masterry of Pain, Neurozentriertes Schmerzmanagement im Sport.

00:02:24: Die Fortbildung ist online und du kannst jetzt schon dein Ticket sichern auf bewegungsakademie.at.

00:02:31: Diese gibt es jetzt zum Early Bird Preis begrenzt natürlich wie immer also beeilet dich damit dann noch eines bekommst.

00:02:39: Und was geht's?

00:02:40: In der Fortbildung Masterry Of Pain mit Patrick maynard tauchst Du in eine Welt funktionellen Neurologie ein.

00:02:47: Du lernst Schmerz nicht mehr nur als Gewebeschaden, sondern als schützenden Output des Nervensystems zu verstehen.

00:02:56: Patrick zeigt dir wie du durch gezieltes neurologisches Layering entscheidest wann du biomechanisch und neurologisch intervenieren musst!

00:03:06: Diese Weiterbildung ist wie ein Werkzeugkasten für deine Praxis.

00:03:09: Du lernst einfache, aber hochwirksame Assessments – wie visuelle Tests, vestibuläre Einschätzungen und den Joint Position Error sicher anzuwenden!

00:03:21: So identifizierst du die blinden Flecken im System deiner Klienten und kannst sofort wirksame Übungen ableiten, die Schmerzen oft in Sekundenschnelle modulieren.

00:03:31: Alle Inhalte zu dieser Fortbildung sowie sechs Gründe, warum du diese Fortbildung unbedingt besuchen solltest, die findest Du auf der Website bewegungsacademie.at.

00:03:42: Hier findest du auch den Link zu deinen günstigen und limitierten Öleburg-Dickets.

00:03:48: Ich freue mich wenn du dabei bist.

00:03:55: Bei mir im Studio darf ich heute die Mentaltrainerin und Sportpsychologin Kerstin Eivel aus Graz begrüßen.

00:04:02: Servus Kerstinn.

00:04:04: Hallo Erich, freut mich da zu sein.

00:04:07: Ja liebe Kerstin es freut sich auch dass wir vor dem Urlaub noch ein Interview geschafft haben.

00:04:11: vielleicht starten wir so rein.

00:04:13: unsere Hörerinnen kennen dich noch nicht.

00:04:16: gib uns vielleicht ein paar Insights zu deiner Person zu deine Arbeit zu deinen Arbeitsschwerpunkten und wie du zu deinem Thema gefunden hast.

00:04:25: das sind wir schon sehr neugierig.

00:04:28: ja voll gern.

00:04:29: Ja, grundsätzlich ich bin Arbeitspsychologin und Sportpsychologein.

00:04:33: Und dabei auch so im Performance-Bereich tätig.

00:04:37: Das heißt die Arbeit mit unterschiedlichsten Sportarten, Sportlerinnen aber auch mit Menschen wie auf der Bühne stehen, mit Bühnenberuflern Musikerinnen Aber auch anderen Menschen aus dem Arbeitssetting bei denen zu unterschiedlichstens Belastungen, Schwerpunkthemen kommt und wo es vor allem auch darum geht.

00:05:00: Wie funktioniert ich?

00:05:02: Wenn ich Leistung erbringen muss was kann ich da verbessern wie kann ich wieder gut entwickeln?

00:05:06: und da helfen dann einfach auch Tipps und Tricks aus der mentalen Kiste und es gibt ja primär um Entwicklung um sich vorwärts zu bringen um nächste Schritte zu gehen.

00:05:21: Kerstin unser Thema heute ist So die Vorbereitung auf eine Höchstleistung, das heißt wie bereiten sich Sportler oder auch Künstler oder Menschen in ihrer Arbeit auf eine spezielle Situation vor wo sie voll fokussiert ein Maximum an Leistungen bringen müssen.

00:05:43: Wie schätzt du jetzt das Unterstützungspotenzial aus der Sicht des Mentaltrainings ein?

00:05:49: Kann man da wirklich sich dadurch viel vorbereiten, damit man sich mental mit der Situation schon vorab auseinandersetzt?

00:05:57: Ja ich glaube es ist einfach auch ganz wichtig sich da miteinander zu setzen um dann im entscheidenden Moment so etwas wie Höchstleistung oder Pick Performance abrufen zu können.

00:06:10: Wenn man da vielleicht auch drauf schaut, was heißt das überhaupt?

00:06:12: Dann ist es für mich schon das, dass ich im entscheidenden Moment das abrufen kann.

00:06:17: Was bereits vorhanden ist, was ich mir angeeignet habe und was sie trainiert hab ohne dass sich da irgendwie der Druck die Zweifel äußeren Umstände alles so aus dem Gleichgewicht bringen.

00:06:30: Sondern ja, dass du nicht ständig am Limit bist sondern genau dann präsent und voll da, voll fokussiert, voll handlungsfähig wenn es darauf ankommt?

00:06:40: Ich denke also die inhaltliche Vorbereitung, die kann einen ja niemand abnehmen.

00:06:45: Also man muss schon einmal gut vorbereitet sein inhaltlich auf das was kommt.

00:06:51: aber natürlich es geht dann darum am Tag X sozusagen dass man das was man drauf hat auch auf den Boden bringt und dass man sich nicht so schlecht verkauft wie sie jetzt der Anteil Mental Training für diese hundert Prozent Dass man diese restlichen Prozent auch noch herausrollen kann, dass man wirklich alles liefern kann was man so vorbereitet hat.

00:07:17: Ja immer das Wissenschaftler sieht kann ich da jetzt keine Baschalenprozentzahl nennen weil die mentale Komponente im je nach Sportart, je nach beruflicher Situation unterschiedlich ausfällt sozusagen.

00:07:32: Aber so aus meiner Erfahrung als mental drin würde ich sagen, dass im entscheidenden Moment macht die mentale Komponente wahrscheinlich fünfzig Prozent oder mehr aus dem Unterschied.

00:07:43: Der Grund dafür ist irgendwie auch ganz einfach auf einem hohen Leistungsniveau sind ja fachliche körperlichen Voraussetzungen häufig sehr ähnlich aber den Kopf und die psychischen Prozesse die ablaufen können wir halt einfach nicht ein oder weggeschalten, also aus oder wegschalten.

00:08:02: Wir haben da keinen Ausschaltknopf sozusagen und von dort aus werden ja alle Prozesse gesteuert wie die Wahrnehmung, die Informationsvorarbeitung, Die Konservationsleistungen auch das Entscheidungstreffen aber natürlich auch viel über so die emotionale Befindenslage betrifft und wendern zum Beispiel die Wahrnähmung man sei zu eng wird aufgrund von Druck Wenn störende Gedanken immer wieder eindrudeln, wenn die Konzernation nicht fokussiert werden kann.

00:08:32: Wenn das die aktuelle Handlung blockiert oder auch wenn so was wie Ärger, Frustrationsgefühle irgendwie übermächtig wären.

00:08:39: Dann funktioniert dieses Zusammenspiel, der im Training vielleicht häufig ganz gut funktioniert aber dann halt in der Leistungs- oder Drucksituation oft nicht mehr so gut.

00:08:48: und dann kommt es zu Fehlern, da kommt es zur Leistung ein Bussen Komponente, sehr häufiger Erfolg und Misserfolg.

00:08:59: Die Zeitslots für Peak-Performance sind ja oft sehr kurz.

00:09:03: Das sind oft bei Prüfungen wenige Minuten beim Wettkämpfen auch nur wenige Minuten kommt natürlich ein Wettkampf darauf an, bei Präsentationen nicht allzu lang.

00:09:13: Und da haben wir natürlich keine zweite Chance.

00:09:15: das heißt man muss wirklich komplett am Punkt sein.

00:09:18: Mental-Trainerinnen sprechen ja auch immer davon, dass man seinen Fokus finden muss und dass man voll fokussiert sein muss.

00:09:24: Das hast du heute auch schon einmal gesagt.

00:09:27: Jetzt wie unterscheidet sich denn ein Fokus der gut vorbereitet ist?

00:09:32: Der mental hundertprozentig eingestellt ist von einem durchschnittlichen Fokus?

00:09:40: Ja ich glaube da!

00:09:41: Entscheidende Unterschiede liegt in der Qualität der Aufmerksamkeit.

00:09:44: Ein normaler Fokus bedeutet, dass ich mir auf die Aufgabe konzentrieren kann gleichzeitig nehme aber oft auch Ablenkungen war.

00:09:52: Gedanken sind da äußere Einflüsse die auf mich wirken und so ein laser scharfer Fokus würde erst Zustand beschreiben indem die Aufmerksamkeit jetzt vollständig auf die gegenwärtige Aufgabe auf den gegenwertigen Moment auf alles was jetzt relevant ist gerichtet wird.

00:10:10: also Das bedeutet Zweifel neben Geräusche, Gedanken an das Ergebnis, Gedanken am Misserfolgern Fehler.

00:10:18: Die treten in den Hintergrund und man verschwendet da keine Energie drauf auf die Dinge, die man vielleicht gar nicht beeinflussen kann.

00:10:25: Und um das geht es.

00:10:26: einem so ein Performance Coaching dann den Zustand zu trainieren ja den abrufbar zu machen durch Medaille, durch Routinen Bewusstseinsübungen, da einfach auch mit diesem Aufmerksamkeitsfokus Lernen zu arbeiten.

00:10:42: Und ich vergleiche das dann auch ganz gerne so mit einer Taschenlampe die man lernen bewusst zu schalten also so wie der Lichtkegel den wir bewusst lenken und der ist wieder aufhängig von unterschiedlichen Situationen.

00:10:54: In gewissen Situationen musst du dir aufmerksames Lamppesser stark nach innen richten weil du die beispielsweise technisches Bewegungsdetail konzentrieren musst oder bewusst vielleicht auch mit einer Atmung, die lenken muss.

00:11:07: und dann brauchst du in anderen Situationen wieder Aufmerksamkeitslenkung eher nach außen.

00:11:14: Zum Beispiel im Bassspiel in Ballspielsituationen ja und dann fordern manche Situationen einen engen Fokus.

00:11:21: also Der Strahl ist sozusagen, der Lichtstrahl ist zentral ausgerichtet.

00:11:26: Manchmal braucht es wieder ein bisschen einen weiteren Fokus und das ist eben das was wir lernen in einem mentalen Training.

00:11:32: Wann braucht's welche Scheinwerferausrichtung?

00:11:35: Wie kann ich das gezielt einsetzen?

00:11:38: Und wie steuere ich diese Umschalkprozesse?

00:11:42: Genau!

00:11:43: Man hat ja oft im Vorfeld bevor es zu dieser Performance kommt so... gewisse Versagensängste.

00:11:50: Da beschäftigt man sich oft damit, was ist wenn ich das jetzt nicht schaffe oder die Leistung nicht bringe bei diesem Wettkampf und da kann man oft schon die Nacht davor nicht schlafen weil man in dieser Gedankenspirale drinnen ist.

00:12:04: hast du einen Tipp zum Beispiel wie man da raus kommt dass man zumindest einmal die Nacht hervor gut verbringt und ausgeschlafen dann in den Tag starten kann?

00:12:16: Ja, die Nacht davor ist oft so eine spezielle Situation.

00:12:20: Wenn man das Gefühl... Man muss jetzt besonders gut schlafen und besonders gut erholt sein.

00:12:25: Also ich glaube oder das machen wir dann auch auf seinen Coachings, dass man mal schauen will, wie sind allgemeine Schlafhygiene überhaupt?

00:12:30: Was kann denn da für mich Gutes tun um überhaupt einen gesunden guten Schlaf zu bekommen?

00:12:37: Da helfen dann auch oft einfach auch abendrituale Entspannungstechniken aber schon auch zu visualisieren erfolgreiche Bewältigung von solchen Situationen zum Beispiel.

00:12:50: Also auch ganz reinzugehen und Dinge durchzudenken, sich zu isolisieren wenn es zu Schwierigkeiten kommt.

00:12:58: wie kann ich die erfolgreich bewältigen?

00:13:00: Und damit habe ja wieder Handlungswerkzeuge.

00:13:02: das ist sozusagen dann auch wieder trainiert da im Abrufen.

00:13:09: Man Gedankenkaruselle kommen ja immer wieder, kommen ja auch in Leistungssituationen immer wieder Und das ist dann auch so schwer, wenn man dann oft leihenhaft hört.

00:13:19: Man muss ja noch positiv denken also du schaffst das aber sei positiv konzentriert dich, aber das ist halt häufig ein bisschen zu wenig.

00:13:28: es oft so unkonkret wirkt vielleicht etwas auf die Motivation.

00:13:32: Aber viel besser ist es danach gerade in Leistungssituationen wieder an die konkrete klare Handlungsausführungen zu denken.

00:13:41: Wir arbeiten da sehr stark an mit Selbstinstruktionen.

00:13:43: Also was kann ich genau tun?

00:13:45: Ich weiß nicht, jetzt bin ich vielleicht einmal kurz beim Deniz.

00:13:48: Ja also ich konzentriere mich wieder aufs frühe Ausholen und den Treffpunkt vorne.

00:13:54: Wenn ich jetzt einen Musiker denke dann vielleicht eher mit sich spricht im Sinne von bleibt locker in der Schulter ein Instrument.

00:14:05: Und spannend ist warum funktioniert das?

00:14:07: weil unser Gehirn ja quasi bestimmte klare Anweisungen bekommt und damit zielt man quasi die Aufmerksamkeit auch wieder auf das, was gefordert ist.

00:14:18: Auf die genaue Aufgabe.

00:14:21: Und dann haben wir, wie du gesagt hast, hat dann oft so das Negative, was ja nicht passieren sollte im Kopf – und das ist ganz klar, wenn man auf das konzentrieren, was nicht passieren soll!

00:14:34: Dann sind wir genau auf das ausgerichtet... nicht passieren soll und da auch undenken zu lernen.

00:14:43: Aber was brauche ich denn stattdessen in dem Moment?

00:14:47: Nicht schneller werden heißt, dann muss sich in Ruhe weiter spielen zum Beispiel.

00:14:54: Das heißt wir müssen uns am Gehirn ganz genau sagen was es zu tun hat wie ihr es denken musst damit das nicht auf blöde Gedanken kommt.

00:15:02: Mir gefällt dir das Bild mit der Taschenlampe sehr gut dass du gebracht hast dass wir praktisch den Scheinwerfer der Taschenlampe dorthin richten, was sie macht wo wir dann spezielle Denkmuster kreieren können.

00:15:18: Habe ich dir da richtig verstanden?

00:15:20: Ja genau du hast es ja richtig zusammengefasst unser Gehirn lauft einfach ganz viel automatisch ab sind ganz viele Muster und es braucht gerade in Leistungssituationen wieder klare konkrete Anweisungen und eine klare Richtung.

00:15:35: Was ist mein nächster Schritt?

00:15:36: Und was kann ich wieder aktiv

00:15:37: beeinflussen?".

00:15:39: Wenn ich jetzt an den Sport denke, wir brauchen ja eine gewisse muskuläre Grundspannung die für die Bewältigung der jeweiligen Aufgabe auch gut ist.

00:15:49: Andererseits müssen wir aber auch cool bleiben mental cool bleiben entspannt bleiben damit wir da nicht übermotiviert sind.

00:15:59: Wie kann uns diese Schere gelingen?

00:16:01: Einerseits die richtige körperliche Spannung zu haben, aber trotzdem von der mentalen Erregung her eher cool zu bleiben.

00:16:11: Also ich glaube ganz grundsätzlich gilt es da mal herauszufinden was benötigt die Aufgabe für einen Anspannungsgrad?

00:16:19: weil das natürlich unterschiedlich ob jetzt keine Ahnung aus dem Stadthäusel eine Skirenenstate oder als Bogenschütze vom Bier.

00:16:29: Und was brauche ich aber auch persönlich für den Anspannungszustand oder Aktivierungslevel?

00:16:35: Und dann also schauen, wie scharf wir sind da genau in meine gute Mitte zu kommen.

00:16:41: Ich glaube so was wie in der Leichtigkeit hast du jetzt nicht, dass ich irgendwas auf die leichte Schulter nehme sondern bedeutet auch Vertrauen in das zu haben.

00:16:50: Was ich kann und das hervorholen zu können wo ich Sicherheit empfinde meine Stärken abrufen zu können aber natürlich auch mit dem Energielevel arbeiten zu können.

00:17:01: Also wo braucht's einmal wieder mehr?

00:17:04: Wo muss ich wieder mehr in meine persönliche Aktivierung gehen, wo muss ich mich wieder ein bisschen runter regulieren können und sich da Techniken anzueignen die dann unterstützen?

00:17:14: in der Situation?

00:17:16: Wenn wir jetzt noch etwas Zeit haben bis zum nächsten Wettkampf oder bis zum unserem nächsten Vorspiel von drei Monaten vier Monaten teilst du dir dann die Zeit in bestimmte Abschnitte ein, so wie langfristige Vorbereitung, kurzfristig Vorbereitungen, die letzten drei Tage davor.

00:17:36: oder hast du da andere Konzepte?

00:17:39: Wie du an die Sache herangehst.

00:17:43: Genau also ich würde gerade sagen natürlich ist das immer sehr stark auf die Trainingssteuerung abgestimmt aber im mentalen Bereich geht es halt bevor es zu Leistungssituationen geht, natürlich viel darum auch mit den Grundlagen sich auseinanderzusetzen.

00:18:00: Wie schaff ich es mit Emotionen umzugehen?

00:18:07: Was tue ich unter Druck und der Nervosität und der Anspannung?

00:18:10: Das ist in der Vorbereitung ganz wichtig!

00:18:13: Und da ist auch ein Zugang immer zu schauen... sozusagen das nicht weghaben zu wollen, was dann kommen wird.

00:18:21: Auch an Emotionen auch ein negativen Gedanken sondern sich damit auseinanderzusetzen und zu schauen.

00:18:27: wie kann ich lernen in der Situation hinzuschauen meine Muster zu erkennen?

00:18:33: Was geht da jetzt gerade ab im Gedanken?

00:18:35: Was gibt da grad auf der emotionalen Ebene?

00:18:39: also ich lerne da ganz gerne mit meinen Athletinnen oder Musikerinnen, also dieses Stop-Look-Go-Prinzip zu schauen.

00:18:47: Wann passiert was?

00:18:48: Stopp mal kurz ab deine Muster!

00:18:51: Schau mal hin, erkennen, was ist gerade da?

00:18:54: Was fühlst du gerade?

00:18:55: Schau, was denkst du grade und dann bring wieder Ordnung rein.

00:18:59: Also durch dieses Benennen, durch dieses oft innere Verbalisieren auch von Vorgängen kriegen wir das wieder... quasi in der Ordnung, in unserem Gehirn.

00:19:10: Und das muss weniger herumschwieren.

00:19:13: und dann so stopp look wieder wie komme ich wieder ins go?

00:19:17: also hole dir wieder eine klare Anweisung.

00:19:19: was kannst du wieder ins tun bringen?

00:19:21: konzentriere dich wieder auf den nächsten schritt.

00:19:24: wir lernen einer Vorbereitung dann sehr stark wiegeben mit ja erregungen um sich auch wieder entspannen rein zu kriegen.

00:19:35: Also ich arbeite ganz gerne mit Entspannungstechniken, mit Atementspannungen.

00:19:40: Es sind so diese Vorbereitungen dann auch für den Tag X und dann zu schauen was braucht es da?

00:19:46: Und wie bereite ich mir diesen Tag gut vor?

00:19:48: Auch das ist immer intensiver auseinandersetzung.

00:19:50: Was braucht's an dem Tag X?

00:19:53: Wann vorher soll alles abgeschlossen sein?

00:19:55: Waren gehts nicht mehr um Perfektion sondern eher um Vertrauen, um die Sicherheit, wieder mal inneres Gleichgewicht.

00:20:03: Und was brauche ich dann auch?

00:20:04: und wie bereite ich mich natürlich auch mit Metall auf den Tag X vor, wenn der jetzt gleich ansteht?

00:20:11: Genau.

00:20:12: Deine Stop-Look-Go Methode besetzt aber voraus dass man sich selbst sehr gut kennt und das man sich dann auch sehr gut steuern kann in gewissen Situationen.

00:20:22: Ich glaube im Zusammenhang ist dieser ganz wichtiger Faktor in dem Prozess Hast du da vielleicht Übungen wie junge Menschen die vielleicht noch studieren die noch in der Entwicklung sind, sich selbst besser wahrnehmen können.

00:20:39: Achtsamer sind zu sich selbst damit sie eben mehr Nachhau über sich selbst generieren und dann eine entscheidende Situation auch besser steuern können?

00:20:49: Also ich glaube das ist überhaupt das Um-und-Auf in so einem mentalen Entwicklungsprozess sich selbst erkennen zu lernen und da immer wieder dir die Zeit zu nehmen dich mit dem auseinanderzusetzen.

00:21:02: Also, ich habe jetzt gerade so ein Musikerrenn im Kopf mit der mal gearbeitet hat.

00:21:08: Für die war also ganz klar Training und Vorbereitung ist nur den Nettozeit, die ich auf meinem Instrument spiele!

00:21:15: Und das bringt dich vielleicht musikalisch und technisch weiter aber gedanklich der Kopf dass man dann läuft halt immer mit und dir schonmal da ja das Bewusstsein einmal zu haben Das ist genauso wichtig, mir das anzuschauen.

00:21:32: Und da immer wieder drauf zu schauen nach einem Training zum Beispiel oder so ein Trainingsalbtag, immer wieder darauf zu schauen was geht denn dann ab?

00:21:40: Wann sind so Situationen wo ich eher unsicher werde?

00:21:45: Warum denn dir eher zu fehlen?

00:21:47: Was passiert damit mit mir?

00:21:49: Was waren da meine Gedanken?

00:21:50: Welche Emotionen habe ich da gespürt?

00:21:52: also diese Bewusstheit zu schaffen dafür viel stärker immer wieder draufzuschauen und dann natürlich auch zu lernen, was tu ich jetzt mit der Information?

00:22:01: Wie hole ich mich da wieder zurück.

00:22:03: Wie geht er wieder vorwärts?

00:22:05: Ich glaube es ist einfach an dieses Zeitzunehmen das bewusste Nachdenken Muster zu erkennen, anfangen diese Muster unterbrechen und Strategien zu lernen.

00:22:17: die DIRS antworten alle möglich in dein volles Leistungspotenzial auszuschöpfen

00:22:24: Also kurz vor der Performance dann doch irgendwie negative Gefühle oder Nervosität auftritt.

00:22:31: Gibt es da Möglichkeiten, dass man die Gefühlen gar nicht unterdrückt aber dass man sie vielleicht sogar positiv nutzt?

00:22:38: Dass man sagt ich darf nervös sein weil ich habe eine ganz besondere Situation heute die erleben darf zum Beispiel das Privileg hatte ja gar nicht jeder.

00:22:48: Absolut!

00:22:50: Also genau das ist es ja auch, das anzuerkennen.

00:22:53: Das macht ja einen Sinn warum ich da jetzt gerade das und das spüre.

00:22:57: Das hat ja einen Nutzen!

00:22:58: Das hat ein Vorteil dass sie jetzt in eine Anspannung kommen.

00:23:02: Das gibt mir natürlich die Fähigkeit die Dinge abzurufen.

00:23:06: Genau also da geht's schon um anzuerkennen, um das als Teil zu sehen gerade für diesen Tag X in der Vorbereitung, also das setze ich ganz starker immer auf mentale Warm-up-Strategien.

00:23:26: Weil was ja für ein Sportler ist gar nicht, dass er sich physisch aufwärmt und dass er da seine Routinen hat.

00:23:31: aber das kann man halt genauso für den Kopf und die mentale Einstellung und dazu schauen in so einem mentalen Warm up wie regulierter mein emotionalen Zustand, wie fokussierter meine Aufmerksamkeit Und es beginnt dann mit Dingen von Okay, ich schaue jetzt mal, dass ich zu mir komme.

00:23:49: Mich zentriere vielleicht mit einer Übung nochmal wieder auf Ausricht ins Gleichgewicht kommen.

00:23:55: Dass sie da auch in meine Ziele noch einmal reingehen.

00:23:59: Nicht nur was will ich vom Ergebnis her erreichen sondern was sind so meine Prozessziele?

00:24:05: Wenn ich das nicht umsetze dann wird es mein Leistung unterstützen.

00:24:08: und auf was kann ich mich da wieder konzentrieren?

00:24:11: geplant, auch so im Vorweg denken und visualisieren.

00:24:15: Wie starte ich da rein?

00:24:16: Wie ist mein geplantes Vorgehen?

00:24:19: Auch wieder ein Teil Bewusstmachung der eigenen Stärken.

00:24:24: Was bringe ich heute mit auf was kann ich mich verlassen?

00:24:26: Gerade wenn Unsicherheit da ist, wieder auf das kann ich mir verlassen.

00:24:31: Körpersprache sei immer etwas!

00:24:32: Wir gehen mit mir um, wir gehen mit meinem Körper um.

00:24:35: Was zeige ich nach außen?

00:24:39: mir nach innen und damit kann ich auch wieder gut regulieren.

00:24:42: Und wenn dann wirklich Panik aufkommen sollte, dann hilft's ja oft, dass ich, wenn ich das jetzt da spüre, einmal den Ort kurz dem Platz einmal verlassen, ein paar Schritte auf die Seite gehe mit der neuen Ausrichte, die Energie vielleicht mal wieder ein bisschen Versuch loszuwerden.

00:25:02: Kann ich wieder Atemtechniken anwenden?

00:25:06: Lockerungsübungen, auch Dehnungsübung sind da immer wieder hilfreich

00:25:11: um

00:25:12: den Körper und den Organismus wieder in so eine Beruhigung zu kommen.

00:25:16: Wie wichtig ist der Faktor Spaß bei Höchstleistungen?

00:25:21: Ich frage dich deswegen weil gerade jetzt bei der Fußballwene zum Beispiel, da warten fünfzigtausend Leute im Stadion.

00:25:28: Der Druck ist sehr explosiv.

00:25:31: Man weiß genau, wenn man heute die Leistung nicht bringt, dann müssen wir nach Hause fahren und die ganze Mannschaft, die ganze Nation ist vielleicht enttäuscht.

00:25:39: Und die Spieler sagen trotzdem, unser Ziel ist halt, maximal Spaß zu haben!

00:25:44: Also meine Theorie ist, dass wenn man zum Spaß im Sport findet das der Druck dann automatisch nachjesst Das subjektive Druck, in dem man sich selbst macht.

00:25:56: Weil man eben in diesem Spaßmodus ist Auch wenn der Druck jetzt objektiv von außen hin sehr hoch ist.

00:26:01: Kannst du erklären Macht der Faktor Spaß tatsächlich was aus?

00:26:07: Ja absolut weil wenn ich nur im Ergebnis in der Perfektion und im Muss denken bin Und was da heute rauskommen muss dann geht genau das alles verloren.

00:26:18: ja und da die Freude am tun an dem das Privileg da sein zu können, dass das heute zeigen zu dürfen auf das zu besinnen auch was ich da wieder gut kann gerne mache ist auf jeden Fall etwas wo es da eine extrem gute Wirkung entfalten kann.

00:26:35: Auf jeden Fall

00:26:38: ja.

00:26:39: Das heißt Erfolg is der beste Motivator oder Erfolg macht auch mental stark?

00:26:44: Das heisst wenn man bereits Erfolg gehabt hat mit einer gewissen Verhaltensweise und Man verhält sich wieder gleich, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass man weder erfolgreich ist.

00:26:55: Das ist glaube ich schon ein ganz gutes Konzept, blöd es jetzt nur wenn man keinen Erfolg bis jetzt gehabt hat oder ist das vielleicht gar nicht so wichtig?

00:27:05: Nein, das ist natürlich wichtig weil mit dem Erfolg der Erfahrung auch des Gelingens nähert das natürlich ja wieder der Selbstbewusstsein und eine Stärke also das ist ist auch etwas, was man sich immer wieder bewusst holen kann vor solchen Momenten oder wenn es gerade wieder zu Unsicherheit kommt.

00:27:25: Dass man dann noch mal zurück erinnert, was hat man schon erreicht?

00:27:29: Wie hat man solche Situationen positiv bewältigt?

00:27:33: also das ist natürlich ein positiver Effekt Wenn man noch nicht so erfolgreich war, also das gibt es ja in der Regel nicht.

00:27:41: Es gibt immer diese Kurven und dieses Entwicklungspotenzial von Null auf immer kontinuierlich nach oben sondern auch extrem gute Spieler, Sportler, Musikerinnen haben auch Phasen wo's halt einmal nicht so gut funktioniert.

00:27:57: und sich trotzdem wieder auf das besienen zu können was ich kann, was ich beeinflussen kann.

00:28:04: Was ich steuern kann... Ich glaube das sind danach für die entscheidenden Momente die wichtigen Kriterien.

00:28:11: Wenn man zu sich selbst eine sehr hohe Erwartungshaltung aufgebaut hat oder auch wenn die Erwartungshaltung von außen auf einen herangetragen wird gibt es da Möglichkeiten, kennst du die Übungen wie man vielleicht in der Situation cooler wird?

00:28:28: Dass man sich wieder von der Erregung ein wenig runterholt.

00:28:31: Dass man die Nervosität vielleicht auch ein bisschen senkt.

00:28:35: Da ist man dann eher wieder, wenn man mit dem Ergebnis, mit dem was rauskommen soll.

00:28:39: Die Erwartungen denen ich entsprechen soll, wenn ich in den Denkmus dann drinnen bin wird es wahrscheinlich auch schwieriger sein, einen Fallen einfach an diesen Druck oder diese Erwartung abrufen zu können.

00:28:51: Natürlich ist da auch wieder genau das und so sagen... zu schauen, was ist es heute?

00:28:57: Auf was kann ich mich besinnen.

00:28:59: Was sind die Elemente, die ich steuern kann und beeinflussen kann?

00:29:04: Was ist das, was ich abrufen kann?

00:29:08: Also mir wieder auf meine eigene Leistungsfähigkeit, auf das was immer auch trainiert habe!

00:29:12: Auf das, auf was mir Sicherheit gibt, auf dass was immer verlassen kann.

00:29:17: also wenn In dieser Plase bin, wird es mir deutlich leichter fallen, mein Potenzial abzurufen.

00:29:25: Wenn du in der Zuschauerrolle bist und einen sportlichen Weltkampf siehst, bei welchen Sportlerinnen denkst du dir wow, der ist jetzt aber mental so stark?

00:29:35: Also an welchen äußertlichen Faktoren kannst du das als Mentaltrainerin ablesen ob jemand sehr mental stark oder eben nicht mental stark ist?

00:29:46: Also für mich sind es jetzt gar nicht so diese Typen, die so vollstraight voll klar da durchgehen.

00:29:53: Die haben wahrscheinlich auch einen Vorteil aber ich finde mental... also die formen mir dann besonders auch mental stark gesportelt zum Beispiel der Sportlerinnen die auch, wenn es zu Fehler kommt oder wenn sie gerade mal eine Misserfolgsphase haben oder gerade irgendwo Leistungseinbußen haben.

00:30:09: Wenn die das auch...wenn die da durchgehen können?

00:30:12: Wenn die das akzeptieren können?

00:30:14: Wenn die auch mal in Frust rauslassen können?

00:30:17: Äh, wenn die mit dieser aufgestauten Energie irgendwie arbeiten können aber trotzdem schaffen wieder in dieses Wahrscheinlich, also wir können ja nicht reinschauen von außen.

00:30:28: Aber wahrscheinlich sehr schnell wird in diesen Vorwärtsdenken drinnen sind und dann quasi so das beobachtbar ist.

00:30:35: okay da ist jetzt gerade ein Ärger da, da ist gerade eine Frustra, der ist vielleicht sogar außerklassen worden und trotzdem stellt sich der wieder hin schafft es wieder bei sich zu sein konzentriert zu sein.

00:30:47: was hat uns serviert im Dennis zum Beispiel dann plötzlich das nächste Ass.

00:30:50: Also das ist das was ich mental stark finde wenn man auch Wenn man beobachtbar ist, dass die auch durch diese Phasen der Anstrengung des Ärgers das Frust, der vielleicht einmal raus muss an Abschluss finden können und trotzdem wieder auf alles zurückgreifen kann.

00:31:04: Und das beeindruckt

00:31:09: mich.

00:31:09: Das heißt mentale Stärke zeigt sich ja auch wenn man negative Erlebnisse schnell abhaken kann und trotzdem fokussiert vorwärts schaut um dann auch noch Erfolg hat.

00:31:19: Ein super Beispiel war erst kürzlich bei der WM das Match Argentinien gegen Ägypten.

00:31:26: Wenn ich später eingeschalten, da ist es zwei zu null für Ägypen gestanden also eigentlich gegen jegliche Weiten und innerhalb von zwölf Minuten haben die Argentina drei Tore geschossen, schon jetzt drei, zwei ohne dass es in die Verlängerung geht des Spiels.

00:31:40: Also unglaublich!

00:31:42: Und ein Spiel was um alles oder nicht geht.

00:31:44: Also wenn sie das verloren hätten, dann müssten sie heimfahren.

00:31:48: Ich finde das schon großartig.

00:31:51: Das Spiel ist vorbei, wenn es abfiffen ist und dieses nicht fest zu hängen oder aufzugeben, trotzdem wieder alles abzurufen, da im Mannschaftssport gegenseitig wieder Motivation an Drive reinzukriegen.

00:32:07: Ja, das Spiel ist vorbei, wenn's abpfiffen is oder wenn der letzte Punkt geschlagen ist.

00:32:11: Bis dahin ist alles drin und von dem muss ich auch fest überzeugt sein!

00:32:17: Und dann gelingt genau so was wie diese Überraschung.

00:32:22: Genau, gibt es natürlich auch andere Beispiele noch?

00:32:26: Eine Frage noch, wir haben immer von der Vorbereitung gesprochen, machst du eigentlich auch mentale Nachbereitungen?

00:32:32: also wenn egal wie jetzt der Dark X passiert ist ob man gut beformt hat oder nicht so gut, ist es wichtig eine mentale nachbereitung zu machen das nochmal Revue passieren zu lassen Um zu schauen, was kann ich das nächste Mal verändern um vielleicht noch besser zu machen?

00:32:52: Machst du so etwas mit deinen Athletinnen?

00:32:55: Ja, das Thema Nachbereitung ist aus meiner Sicht schon sehr wichtig.

00:32:59: Es ist einfach ein bewusstes Auseinandersetzen mit dem nochmal... Was ist da passiert?

00:33:04: Wie ist es, dass wir dort gegangen sind und die bewusste Auseinandersetzung auch mit Learnings.

00:33:08: Und was kann ich mir fürs nächste Mal wieder mitnehmen?

00:33:11: Aber genauso der bewussten Blick auf das, was ist schon erfolgreich umgesetzt?

00:33:16: Wo habe ich mich schon entwickelt?

00:33:17: Was hab' ich schon verbessert?

00:33:19: Also – und ich glaube auch ganz wichtig – diese Erfolge bewusst nachzuspüren, bewusst zu genießen.

00:33:26: Ihr lebt das immer wieder bei Sportlern oder Sportlerinnen, dass sie dann sehr schnell Aha, okay vorbei.

00:33:32: Vorbereitung schnell wieder aufs nächste und dass sie das gar nicht mehr so genießen oder auch sehr mal voller Stolz also einfach die Schulter klopfen können oder auch dürfen, dass sich das erlauben diesen Erfolg auch einmal zu genießen und das glaube ich ist schon ganz wichtig Und natürlich auch da dann dann wiederzuschauen was braucht es jetzt wieder?

00:33:52: Ein Erholung an Regeneration?

00:33:55: Das ist ein ganz wichtiges Thema.

00:33:57: Was brauche wir um mich jetzt wieder gut zu versorgen um dann auch wieder neue Energie fürs nächste aufzuladen.

00:34:05: Ist es für dich ein Unterschied, ob du Athletinnen im Sport betreust?

00:34:09: Wo Erfolg eindeutig gemessen werden kann zum Beispiel mit einer Stoppuhr oder mit einer Weite oder mit Toren?

00:34:16: Oder ob du künstlerisches Klientel betreuest wo das ja sehr der Erfolg ja sehr subjektiv ist was immer im Auge des Betrachters ein wenig liegt.

00:34:27: wie Wie differenziert?

00:34:29: kannst du da mental vorbereiten auf diese zweite, fast schwierigere Situation eigentlich?

00:34:38: Ja ich glaube das ist dann ganz wichtig gerade in dem künstlerischen Bereich mehr auf das zu schauen.

00:34:44: Was sind für mich Kriterien?

00:34:47: wie bewertig das für mich, wie gebe mir selber ein Feedback auf?

00:34:52: was schaue ich denn auch bei mir weil es einfach nicht so klar messbar ist.

00:34:57: und Also ich arbeite dann auch ganz gerne mit dieser Metapher der Brille oder den verschiedenen Brillen.

00:35:06: Und sehr häufig ist es auch gerade in so einer Nachbetrachtung, dass dann alles so mit der roten Brille gesehen wird.

00:35:13: Alles was halt vielleicht nicht so gut, wo sie sich nicht zu wohl und sicher gefühlt haben.

00:35:19: Und da auch ganz bewusst die andere Brille aufzusetzen nämlich... von mir ist die grüne Brille, die so ein bisschen einen positiven Blick auch ermöglicht.

00:35:30: Was darf ich da trotzdem wieder stolz sein?

00:35:32: Wo habe ich das Gefühl, konnte ich genau das zeigen wie es mal vorgenommen hat?

00:35:37: Wo hab' ich mich da weiterentwickelt?

00:35:39: Die sind natürlich sehr stark von ihrem eigenen Feedback abhängig und das merke schon auch.

00:35:45: die suchen dann sehr häufig natürlich auch so die Bestätigung und die Rückmeldungen von außen.

00:35:50: also wir werden das von Außen bewertet.

00:35:53: Wenn du jetzt auf deine bisherige Praxis blickst in deiner Betreuung, welche drei Faktoren würdest Du benennen?

00:36:01: Die meisten Menschen daran hindern dass sie nicht ihre beste Leistungen am Tag X bringen können.

00:36:08: Also so die drei größten Leistungsbremsen zum Beispiel.

00:36:13: Ja, ich glaube das ist auch nicht einmal sicher wenn man zu sehen diesen Zwang und den diesem Müssen feststeckt.

00:36:19: Und so wie wir vorher schon mal kurz angesprochen haben, wenn damit einfach die Freude und die Spaß an der Sache verloren geht.

00:36:25: Wenn es nur mehr ums Ziel ums Ergebnis geht und der einzige Anspruch ist irgendwo perfekt sein zu müssen

00:36:31: Und

00:36:32: ich glaube, dass es da auch dann in solchen Phasen ganz wichtig ist.

00:36:34: Immer wieder zu hinterfragen warum mache das?

00:36:37: Was daran bereitet mir eigentlich noch Freude?

00:36:40: Wie kriege ich wieder eine Lockerheit, ein Spaß, eine Abwechslung ins Training?

00:36:47: Also das ist sicher ein Blockade, ein blockade Fehler.

00:36:53: Das andere ist natürlich auch wenn Emotionen zu überbordend wären Wenn man denen dann zu viel Bedeutung gibt, wenn sie zu sehr drinnen bleiben in diesen Schleifen.

00:37:07: Sei das jetzt in negativen Emotionen, sei es ein negativem Gedankenspiralen, wenn's da zu wenig Zugriffsmöglichkeiten auch gibt oder dass vielleicht dazu wenig drin geworden ist.

00:37:20: Wie kann ich da abstoppen?

00:37:23: Was geht da eigentlich gerade ab?

00:37:25: Wie schaffe ich wieder schnell, in meinen ersten Schritt zu gehen.

00:37:28: Also ich glaube das ist einfach ein ganz viel Potenzial drinnen wo man sich gut vorbereiten kann und wo wir diese Blockade auch lockern und lösen können.

00:37:38: Was kann man jetzt machen zum Beispiel um den ersten Blockadefehler dass man so sehr im Ergebnis verankert ist zum Beispiel wie kann Wie kann man das loswerden, diese Gedanken oder dieses Mindset?

00:37:51: Dass man wieder mehr Spaß, mehr Lockerheit bekommt.

00:37:55: Ja ich glaube das eine ist natürlich und das ist eh klar wir haben immer unsere Ergebnisziele die werden wir auch nicht weg kriegen.

00:38:01: Das sind völlig normal dass ich irgendwas erreichen will mit dem was ich da tue aber gleichzeitig auch immer den Blick drauf.

00:38:08: ja was sind denn wenn einer das Prozessziele eben die Dinge die ich wieder bewusst umsetzen kann um dort hin zu kommen Technischen Details zu tun, dann hat das aber auch damit zu tun.

00:38:21: Wie reguliere ich mich?

00:38:22: Was kann ich da wieder für mich tun um das gut umzusetzen und mehr Lockerheit, mehr Spaß bei Freude.

00:38:34: Ich glaube, da geht es dann auch wieder um diese innere Ausgeglichenheit dass wir lernen uns nicht über den Sport jetzt zum Beispiel als einziges zu definieren.

00:38:44: Sondern zu sagen, wer bin ich eigentlich sonst noch?

00:38:47: Wie komme ich eigentlich abseits meiner Leistung oder meines Leistungserbringens zur inneren Sicherheit, zu einer Ruhe?

00:38:56: Was blockiere ich mit da?

00:38:57: vielleicht auch für Glaubenssätze die ich schon seit Jahren lang mit mir mittrage – für alte Muster Ja, dann ist das natürlich alles noch mehr krampf und dann fällt da die Lockerheit.

00:39:10: Und ich glaube, da fällt sich es auch aus genau hinzuschauen!

00:39:16: Wenn unsere Hörerinnen jetzt schon im Sommer mental stärker und resilienter werden wollen, hast du hier einige Übungen parat, einige Tipps wie sie jetzt schon daran arbeiten können – im Sommer so mit kleinen Übung, die man im Alltag integrieren kann?

00:39:35: Also ich glaube auch Übung ist sicher auch diese bewusste Selbstreflexion als Gewohnheit zu etablieren.

00:39:42: Das kann jetzt an einem Tagesende sein, wo immer dann drei Fragen stellen können.

00:39:48: Erste wäre was ist mir heute gut gelungen?

00:39:51: Damit schärfe gerade wieder diesen Blick mit der grünen Brille drauf.

00:39:54: Was habe ich heute erreicht und was bin gut gelingen?

00:39:57: Zweite Frage wofür bin ich dankbar?

00:40:00: Und die dritte Frage auch worauf möchte bewusst konzentrieren, worauf möchte ich morgen bewusst wieder mein Fokus richten.

00:40:08: Und diese kurzen Routinen stärken einfach auch den Blick auf einen Fortschritt statt, auf Defizierte, die trainieren unser Gehirn, bewusst nach Lösungen zu suchen, Möglichkeiten besser wahrzunehmen und gleichzeitig schaffen sie auch so was wie Klarheit, woraus kann ich meine Energie lenken?

00:40:28: Ein Muskeltraining, ein Muskel der regelmäßig trainiert werden muss.

00:40:32: Braucht das auch unser Geist oder unser Gehirn mit solchen Übungen und da können schon wenige Minuten am Tag langfristig einen Unterschied machen für mehr Gelassenheit, für mehr Fokus, für sichere Leistungsfähigkeit?

00:40:47: Mit diesen Fragen was ist mir gut gelungen, wofür bin ich dankbar?

00:40:51: und so weiter, da bekomme Ich kann mich aufs positive konzentrieren und ich dokumentiere auch, dass mir das gelungen ist.

00:41:01: Also dass es schon leistungsmäßig, dass sich das verbuchen kann eigentlich.

00:41:05: Man bekommt absolut alle positiven Dinge und da sind wir eh... wenn man im Leistungsbereich unterwegs ist, kriegen wir viel zu viel Input was noch nicht so gut funktioniert, wo wir uns verbessern müssen, an was wir noch trainieren müssen Dieser positive Blick auf das, was sich schon kann.

00:41:24: Das, was es sich schon entwickelt hat ist glaube ich da ganz ein wichtiger.

00:41:27: Eine weitere Übung für so mentale Gewohnheiten wird man auch noch einfallen und zwar glaube ich ist das Thema Achtsamkeit, dass wir auch viel bewusster in unseren Tagesablauf integrieren können.

00:41:37: Achtsamtkeit im Sinne von wenn ich etwas tue dann mache ich das bewusst mit voller Aufmerksamkeit und spüre Nimm wahr, rieche, sehe genau das was ich jetzt tu und bleib da voll da.

00:41:51: Und es trainiert ja wieder Konzentrationslenkung, Aufmerksamkeitssteuerung, Wahrnehmung von Prozessen, Wahrnehmern... Was braucht's jetzt auch im nächsten Moment?

00:42:01: Ich glaube das ist auch etwas was man bei Routine-Tätigkeiten gut integrieren kann oder immer wieder so ein Zwischenstopp einzubauen um zu schauen Wie geht es man jetzt gerade?

00:42:12: Was tut sich jetzt gerade, was brauche ich jetzt gerade wieder?

00:42:16: Bewusste Achtsamkeitsmomente im Tag.

00:42:20: Um sich selbst auch besser zu steuern, keinen zu lernen und letztendlich danach zu steuer.

00:42:27: Zum Abschluss liebe Kerstin wir sind mit der Zeit schon ein bisschen fortgeschritten.

00:42:31: wenn du deinen oder den Podcast-Zuhörigen einen prägenden Satz mit auf dem Weg geben könntest um in herausfordernden Situationen über sich hinauszuwachsen, wie würde der lauten?

00:42:46: Es ist wahrscheinlich der Satz Pressure is a Privileg.

00:42:52: Also es ist ein Privilegg auch diesen Druck die Nervosität manchmal auch was in der... Die Angst vom Versagen spüren zu dürfen weil es ist... Es ist heutiger enormer Druck da.

00:43:03: dann dürfen wir uns eher nicht oft wegreden.

00:43:06: man muss beformen geht darum, am mental voll da zu sein.

00:43:10: Und das Gefühl dieses Drucks ist erstens mal völlig normal gehört natürlich auch dazu.

00:43:16: und wenn unsere Hörerinnen es nächstes Mal vielleicht vor einer wichtigen Herausforderung stehen und diesen Druck spüren dann sollten sie daran denken dass das jetzt gerade ein Privileg ist weil du gehörst grad zu dem Auserwähltenkreis.

00:43:29: Du darfst das gerade tun was du gerade tust.

00:43:32: Du darfste zeigen was du kannst.

00:43:34: also Fokussiere dich auf deine Stärken, nützt die Energie.

00:43:38: Es ist ein einzigartiger Moment.

00:43:41: Genieße ihn!

00:43:42: Genau.

00:43:43: Auf dem hat man auch hingearbeitet und dafür musste man ja schon vieles leisten damit man überhaupt hinkommt.

00:43:48: Es kann auch sein dass du im Oktober ein bisschen nervös bist in deinen Vortrag bei der größten Sportlehrer Fortbildung in der Steiermark oder ganz Österreich eigentlich am Sportarziatag auf der pädagogischen Hochschule.

00:44:01: Vielleicht kannst du unseren Hörerinnen noch einen kurzen Einblick geben, was du ihnen da mitgeben möchtest.

00:44:10: Da werden vielleicht die einen oder anderen dabei sein, die das hören!

00:44:14: Also ja, du hast recht wahrscheinlich werde ich auch da ein bisschen nervös sein weil es für mich immer... auch Herausforderungen darstellt mit großen Gruppen zu arbeiten, ihnen was beibringen zu dürfen und sie irgendwie mit auf den Weg zu nehmen.

00:44:31: Also ich freue mich total drauf!

00:44:33: Ja es wird darum gehen wie kann ich meine Höchstleistung abrufen?

00:44:37: Und wir werden genau in so Dinge einsteigen die man heute mal angeteasert haben.

00:44:40: das heißt, wie komme ich da hin?

00:44:42: Wie kann ich mir so mentale Vorbereitungstrategien aneignen?

00:44:49: Reset-Situationen um, wenn ich mich neu ausrichten muss.

00:44:52: Wie schaffe ich da auch wieder?

00:44:54: Konstant zu mir zu kommen, dazu bleiben in die nächsten Schritte reinzugehen und darauf freue ich mich.

00:45:00: Ich hoffe viele von euch, viele von den Zuhörerinnen sind dabei und ja freue mich auf diesen spannenden Tag!

00:45:08: Ja sehr schön.

00:45:08: Ich freue mich auch schon.

00:45:09: Inzwischen können wir noch ein bisschen an Sommer genießen und ich freue mich aber schon, wenn wir uns dann im Herbst wiedersehen, liebe Kerstin Und danke dir fürs Gespräch.

00:45:21: Wünsch dir noch eine schöne Zeit bis dahin, ne?

00:45:24: Vielen Dank!

00:45:25: Danke für deine schönen Fragen.

00:45:28: Hat mich gefreut da zu sein und bis bald!

00:46:03: Macht das Beste aus deinem Tag.

00:46:05: Tschüss und Servus aus Kratz!

Über diesen Podcast

Der Podcast für dich und andere Menschen, die mehr aus ihrem Leben machen wollen. Hier gehts darum, das Beste aus dir herauszuholen. Aus deinem Körper, deiner mentalen Stärke, deiner Ernährung und deinem Lifestyle. Mehr "Energie für Körper und Geist" findest du auf erichfrischenschlager.com.

von und mit Erich Frischenschlager

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